Veröffentlicht am von in Hanns-Jörg Rohwedder, Persönliche Blogposts.

Wir waren schon immer, sind es aktuell und werden es immer sein:

Wir sind gegen Fracking!

In einem Zeitungsartikel wurde am 24.04.2015 behauptet, dass „alle Landtagsfraktionen Fracking nicht ausschließen“. Das stimmt so nicht!

Wir halten an unserer Forderung nach einem Komplettverbot für Fracking nach fossilen Brennstoffen fest. Der Versuch, aus den Ergebnissen der Enquete-Kommission abzuleiten, Fracking sei jetzt eine Option, ist eine gezielte Fehlinterpretation wider besseres Wissen – geschehen von Menschen, die platt und stumpf ihre kurzsichtige Agenda verfolgen.

Die Kommission hatte Fracking ausdrücklich ausgeklammert. Einstimmig wurde gesagt, dass man sich des Themas Fracking, mit Blick auf dessen Tragweite und Auswirkungen, ein anderes Mal intensiv annehmen muss und dort eine inhaltliche Bewertung vornehmen werde. Von dieser einstimmig getroffenen Aussage aber abzuleiten, dass wir für Fracking seien, entbehrt jeglicher Grundlage.

Hanns-Jörg Rohwedder
Umweltpolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Landtag NRW

 

Mehr zum Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Zukunft der chemischen Industrie in Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf nachhaltige Rohstoffbasen, Produkte und Produktionsverfahren“

 

2 Kommentare an “Wir sind gegen Fracking”

    • Julius

      Es sind in erster Linie Ausländische Konzerne die in Deutschland Fracken und Fracken wollen. Bezahlen diese Konzerne in Deutschland Steuern ?
      Es muss überhaupt verboten werden das Ausländische Konzerne unsere Resourcen Ausbeuten und unsere Umwelt verschmutzen.

    • Hanns-Jörg Rohwedder

      Hallo Julius,

      es ist doch ganz egal, ob die Firmen ausländisch, inländisch oder multinational sind. Multis „sparen“ ganz legal Steuern, indem Gewinne und Verluste fast beliebig hin und her geschoben werden. Das machen sie alle und es ist unabhängig von Fracking oder fossiler Energieträgerproduktion.

      Der Punkt ist, dass Fracking eine Hochrisikotechnologie mit unabsehbaren Gefahren für das Wasser und die Umwelt ist, es ist aufwändig und damit ineffektiv, es bremst die Energiewende aus – und all die anderen bekannten Argumente, die dagegen sprechen.

      Und da ist es ganz egal, wer das tun will.

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